Creation Life

Aus When Life was a Miracle

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Creation Life

Zuerst möchte ich einmal festhalten das es faszinierend ist was Leben eigentlich ist, beziehungsweise wie Leben überhaupt entsteht. Da die Grundkenntnisse dieses Ablaufes bis hin zur Zellteilung bereits jedem bekannt sein dürften, komme ich gleich einmal zum ersten Wunder der Lebens und zwar wäre dies die Entstehung eines Embrios und in weiterer Folge eines kleinen Menschen in einem anderen Menschen. Wenn man bedenkt, dass diese komplexe Form der Entwicklung dadurch entsteht, dass sich zwei unterschiedliche, mikroskopisch kleine Teile zu einem zusammenfügen und dadurch der oben genannte Mensche entsteht, kann man hier bereits von einer Art Wunder sprechen.

Wenn nun der eigentliche Mensch auf die Welt kommt dauert es in unserer Zeit und durch die moderne Schulbildung nur mehr wenige Jahre bis dieser die Grundkenntnisse von Lesen, Schreiben und Rechnen erlernt hat. Es ist erstaunlich, wie sich innerhalb von sechs bis sieben Jahren eine Zelle zu einem intelligenten Wesen entwickelt dass in der Lage ist immer mehr zu lernen und immer mehr Information aufzunehmen. Da dies schon eine Meisterleistung darstellt, ist es noch erstaunlicher, dass man das Wissen noch mehr „pushen“ kann, indem man Gelerntes mit Erfahrenem verknüpft – und auch dazu ist der Mensch, wie durch ein Wunder, in der Lage.

Als voll ausgewachsenem Wesen letztendlich, stehen dem modernen Homo Sapiens mit seinen ganzen erlernten Fähigkeiten alle Möglichkeiten offen um selbst Wunder zu vollbringen. Bereits die Geschichte beweist wie sich dies auf das Leben der Erdbevölkerung auswirkt. Durch intensive Forschungen, Versuche und auch Fehlschläge, durch die man ja bekanntlich am meisten lernt, wurden viele Dinge erfunden, welche den Menschen im Alltag unterstützen und welche eine große Hilfestellung für ihn sind.


Jedoch neben den nützlichen Dingen sind die monumentalen Dinge, welche die Menschheit geschaffen hat, die beinahe am schönsten und beeindruckendsten.

Stonehendge
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Stonehendge
Pyramiden von Gizeh
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Pyramiden von Gizeh

Man siehe Stonehenge! Bis heute ist noch immer unklar wie es den Erbauern möglich war die Steine übereinander zu stapeln beziehungsweise die vertikal stehenden Blöcke aufzustellen, wobei dies noch die einfachere Teilaufgabe der Erbauung dieser Sehenswürdigkeit darstellt. Wenn man bedenkt, dass normale Baustellenkräne unserer Zeit auch heute noch einige Probleme hätten solche Leistungen zu erbringen, ist dies auf jeden Fall beachtlich da es damals bekanntlich noch nicht einmal so etwas wie einen Kran gab.


Das selbe Rätsel kann man auch beim Bau der Pyramiden von Gizeh versuchen zu lösen. Es gibt verschiedene Theorien wie es den Ägyptern gelungen sein könnte diese monumentalen Grabstätten zu erbauen. Es wurden auch Versuche der Rekunstruktion der damals möglichen Erbauungsmethoden in einem wesentlich kleineren Maßstab versucht. Auch hierbei wurden verschiedene Theorien in die Praxis umgesetzt – und alle Versuche sind mehr oder weniger gescheitert. Die geglückten Methoden wurden jedoch rechnerisch wiederlegt, wie zum Beispiel das Nutzen einer aufgeschütteten Rampe zum transportieren der Steinbrocken da diese viel zu lang gewesen wäre um die riesigen Steinblöcke zu befördern.


Diese Beiden eben genannten Bauwerke und die Art wie sie erbaut wurden sind nach wie vor ein Rätsel für viele Forscher. Jedoch eines ist klar – es gibt sie – und sie wurden wie durch ein Wunder von Menschenhand erschaffen.


Sydney Opera House
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Sydney Opera House
Wenn man nun einen kleinen Zeitsprung in das Jahr 2006 vornimmt stößt man in unserem Jahrtausend auf viele weitere wunderliche Meisterwerke. Zwar ist es heutzutage kein Wunder mehr wenn man Steine übereinanderstapelt oder Pyramiden errichtet, aber dafür sind wir beinahe täglich mit einem wunderlichem Phänomen konfrontiert, welches eigentlich zeitlos und unbegrenzt ist. Und zwar meine ich damit die Kreativität der Menschheit! Man sehe sich das Sydney Opera House an, welches durch seine ungewöhnliche Form einen einzigartigen Charakter erhält, oder den Taipeh 101 Tower in Taiwan , bei dem die Architekten die Idee hatten das Gebäude in chinesicher Tradition zu entwerfen jedoch diese mit modernsten Mitteln zu verknüpfen wodurch es zu einer bambusähnlichen Form gekommen ist.


Kunsthaus Graz
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Kunsthaus Graz
Taipeh 101 Tower
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Taipeh 101 Tower

Aber auch in unserer nächsten Umgebung stoßen wir auf kreative und individuelle Werke an denen viele von uns fast täglich vorübergehen. Ich spreche hierbei vom Grazer Kunsthaus sowie von der Murinsel die sich direkt daneben inmitten der Mur befindet. Eine einzigartige, und markante Form inmitten der, im 2003 zur Kulturhaupstadt ernannten Stadt Graz.

Auf was ich jedoch hinaus will ist folgendes: Seit Jahrtausenden gibt es Nachweise von kulturellem Bewusstsein, wobei immer wieder neue Stile von Kunst und Kultur entwickelt wurden. Immer wieder gab es neue Mittel und Wege sich kreativ auszudrücken und immer wieder haben sich die Menschen über die Jahre hinweg durch verschiedene Formen, Methoden und Ideen verwirklicht. Und auch in unserem eben erst angebrochenem Jahrtausend werden immer wieder neue Ideen und Werke geboren. Es wird immer vorkommen, dass man Bauten nicht genehmigt oder auch innovative Werke egal welcher Art verschmäht, sei es nun aus dem Bereich Kunst, Architektur oder ein Buch eines Schriftstellers. Jedoch die Idee, die dahintersteckt kann man weder verbieten noch vernichten.


Zusammengefasst hat die Menschheit durch ihre Kreativität und ihr eigenes Zutun viele aufregende und spektakuläre Dinge erschaffen. Wenn man sich nun wieder an den Anfang dieses Beitrages erinnert, und bedenkt, dass dies alles durch einen Zellhaufen entstanden ist, kann man zurecht sagen – Life Is A Miracle!

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