Moveater

Aus When Life was a Miracle

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MoveateR - The 5 Points

Konzept ist, ein Theater zu entwerfen indem die Zuschauer ein Teil des Ganzen sind und auch aktiv an der Performance teilnehmen. Darum habe ich das Gebäude in dem die Performance stattfindet Rund geplant, damit die Zuschauer sich rund um das Geschehen frei bewegen können. Die "Main Stage" befindet sich im unteren Teil des großen Zylinders. Dieser ist verspiegelt (Abb.1). Der Grund dafür ist der, dass die Leute tatsächlich aktiv das Theater beeinflussen. Die 4 Säulen, die um das Hauptgebäude angeordnet sind sind miteinander durch Lichtschranken verbunden welche Bewegungen der Passanten und die Bewegungsrichtung erkennen. Beim Durchschreiten der Schranken ertönt erst Musik , die Verspiegelung verschwindet (Abb.2) und die Darsteller beginnen zu tanzen. Die Passanten sind demnach für den Start und das Ende der Performance verantwortlich. Die Leute werden ein Teil des Theaters. Sie können selbst entscheiden aus welcher Perspektive sie das Ganze beobachten können, und auch sie bestimmen auch den Ablauf. Ebenso entsteht dadurch ein Überraschungseffekt, da man im vorbeigehen ja nur einen verspiegelten Zylinder sieht und 4 Säulen die darum angeordnet sind. Der obere Raum des Gebäudes ist der Teil in dem sich die Darsteller umziehen, schminken und entspannen können. Der Raum ist umgeben von mehreren Metalringen, die mit 40 cm Abstand zueinander angebracht sind. Dies ermöglicht den Passanten zu sehen, dass in disem Raum ebenso was vor sich geht. Jedoch bieten die Ringe auch eine gewisse Privatsphäre für die Darsteller, da man wenn man als Passant nicht wirklich alles sehen kann. Verbunden sind die beiden Räume durch einen Lift aus Glas im Zentrum. Dies ist die Beste Erschließungsmöglichkeit und das Material ist auschlaggebend für die Performance, da es die Sicht nicht behindert. Die vier Säulen haben ausser der Funktion mit den Lichtschranken auch noch den Zweck, dass sie einen gewissen Raum um die "Stage" schaffen (Zuschauerbereich). Die Schirme die oben an die Säulen angebracht sind haben einerseits einen optischen Zweck jedoch auch einen funktionellen, da man sich auch bei Schlechtwetter das Theater ansehen kann. Auch bei starker Sonneneinstrahlung ist das verdunkelte Glas ein guter Schutz. Die Entfernung der Schirme zur Stage ist bewusst gewählt. Denn als Teil des Theaters sollte der Zuschauer auch etwas leisten müssen wenn er das Stück aus "nächster Nähe" sehen will. Bei Schlechtwetter wäre diese kleine Leistung eben das Verlassen des Unterstandes.

Abb.1

Abb.2

Abb.3

Abb.4

Abb.5

Abb.6

Abb.7

Abb.8

Persönliche Werkzeuge